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DHL ePaket oder: die Lizenz zum Gelddrucken

2007 Januar 30
by Julia

Wer ganz großes Service-Kino erleben möchte, bestellt bei DHL ein ePaket, bezahlt im Voraus, erhält dann die Info, das Paket werde zum gewünschten Datum “zwischen 8 und 20 Uhr abgeholt, genauere Angaben können wir leider nicht machen”. Und wartet. Geht den ganzen Tag nicht unter die Dusche, denn es könnte ja klingeln. Rennt panisch in den Keller und auf den Speicher, wühlt dort nur kurz in den Umzugskisten, man könnte ja das Klingeln überhören. Und hätte dann einen Zettel im Briefkasten, mit dem man zur nächsten Filiale gehen und dort “kostenlos” sein über 30kg schweres Paket abgeben kann. Und wartet. Und wartet. Bis 17 Uhr. Bis 18 Uhr. Bis 19:57 und bis 20:50 Uhr. Nix. Null. Kein Klingeln, kein Zettel, kein DHL. Keine Reaktion auf Beschwerdemails und keine Hotline angegeben. Das nenne ich schnelles Geld. Wieviele Kunden sind das täglich? Ein kleines Vermögen ohne Gegenleistung. Ich gründe jetzt auch einen Paketservice. Grmpf.

Luur ooch von Julia

One Response leave one →
  1. tim permalink
    Februar 3, 2007

    Mit den epaketen kenn ich mich nicht aus. Aber bei den Packstationen kannst du auch Pakete verschicken. Ist meist näher als da Postamt und auch noch günstiger als der normale dhl Tarif.

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