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Oh mei, Maya

2007 Februar 7
by Julia

Tja. Es hätte so einfach sein können. Erwartungen wecken und sie auch erfüllen. Nicht schwierig in Bonns Gastroszene, so sollte man meinen. Doch das Maya legt sich von Mal zu Mal mehr Steine in den Weg. Nach einem kruden Eröffnungsstart ließ ich mich dazu überreden, eine zweite Chance zu geben. Bin ja nicht so. Sollte aber besser so sein, denn das Essen war weder sehr mexikanisch noch irgendwie lecker. Bestellt hatte ich eine Quesadilla, geliefert wurde eine Art zäher Pfannkuchen, in leicht angeranztem Öl gebacken. Mit ein bisschen Käse gefüllt und mit trostlosen Maiskörnern aus der Dose und einer armseligen Gurkenscheibe garniert. Keine Salsa, kein Chili, Koriander oder was sonst das Leben spannend macht. Immerhin war die Bedienung nett, wenn auch nicht sonderlich schnell oder organisiert. Weiterhin bin ich darüber enttäuscht, dass hinter dieser miserablen Leistung einige Leute mit langjähriger Gastroerfahrung stecken. Ist da mehr nicht drin? Oh wei.

Luur ooch von Julia

4 Responses leave one →
  1. Februar 7, 2007

    Ich hatte Oliven. Nur Oliven. Und die waren schon naja. Also ziemlich naja. Wie man Oliven versauen kann, das verrat mir mal jemand. Das Bier war allerdings ok. Eigentlich eine einfache Sache, aber in dem Zusammenhang vielleicht erwähnenswert. Sollte man eher als nettere Kneipe nutzen, denn als Restaurant. Meine Meinung.

  2. Februar 8, 2007

    Gute Idee, wenn sie zumachen, bestelle ich beim Steinmetz ne Gedenktafel, auf der steht: “Das Bier war allerdings ok. Sie haben sich stets sehr bemüht” ;-)

  3. Februar 8, 2007

    Hahaha :)

  4. Februar 15, 2007

    Haben mit einigen anderen Bonner Bloggern das Maya erst am Sylvesterabend entdeckt und wir haben es uns dort erst mal gemütlich gemacht, weil so gut wie niemand dort war. Also genug Platz für uns. Doch so unfreundliches Personal habe ich selten erlebt. Jegliche Musikwünsche wurden entweder erst gar nicht mit einer Antwort bedacht oder der Her DJ (und meines wissens auch Besitzer) drohte damit gleich mal Stress zu machen. Zum Lohn verließen wenig später die Tanzfläche, die sich Dank uns gefüllt hatte und hinterließen eine Geisterkneipe. Einziger Pluspunkt der Kicker, ansonsten aber wirklich schlecht der Laden. Ist schade drum, weil ein nettes Ambiente kann da schon aufkommen.

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