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Irre: Spreewaldgurken bald in Bonn?

2008 Mai 9
by Mark

Johnny “Spreeblick” Haeusler hat sich aus dem märkischen Sand heraus getraut und mit drei knallharten und sehr subtil vorgehenden Interviewern des bnlog.de in Gelsenkirchen getroffen. Geht das gut?

bnlog.de
„I live by the river“ ist euer Blogmotto – wie schlimm ist es für dich Spreegurke, nicht in Bonn & am Rhein zu wohnen?

Johnny Haeusler
Die Spree gewann ja nicht ohne Grund zum 17. Mal in Reihe den “Schönstes Gewässer Deutschlands”-Award. Aktuelles Ziel ist die Gründung einer Inititiative, die durch geschickte Kanalerweiterungen den Rhein spreeisiert. Das Resultat: Überall Spreeblick!

bnlog.de
Mal ehrlich, das ist doch nur ‘n schmutziges Bächlein. Wenn in Bonn Hochwasser ist, haben wir die Kanalerweiterung bis zur Spree – andersrum halt.

Johnny Haeusler
Wir werden, wie immer, schneller sein.

bnlog.de
Schon mal am Rhein gegrillt?

Johnny Haeusler
Ich bitte dich! Wer wird sich denn den feinen Grillgeruch absichtlich übertünchen lassen?

(Tatsächlich habe ich aber schonmal rheingegrillt)

bnlog.de
Warum könnt ihr Preußen eigentlich kein Bier brauen?

Johnny Haeusler
Alles Zugereiste. Schwaben, vermutlich. Die sparen halt, wo sie können.

bnlog.de
Ahja… Wo wir schon beim Bier sind: Wie lange wollt ihr in Sachen Karneval noch am Tropf der rheinischen Entwicklungshilfe hängen?

Johnny Haeusler
Erst wenn der letzte Tusch verklungen ist, die letzte Büttenrede eingeschläfert hat und der letzte Besoffene fremde Frauen angegrapscht hat, werdet ihr merken, dass Feiern auf Kommando keine Party ist.

bnlog.de
Wie ist das für dich als Noch-Berliner, dass Bonn nächstes Jahr wieder Hauptstadt wird?

Johnny Haeusler
Wieso schwer? Ich fordere das seit 1991!

bnlog.de
Wir danken für das “ehrliche” Gespräch.

Photo: Tomas Caspers

Natürlich kann der Herr Haeusler seine Liebe zur Rheinischen Riviera zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekennen, aber der Wechsel in die Bundesstadt scheint nur noch eine Frage der Ablöse zu sein. Auch Toni Mahoni ist im Juni in Bonn. Vorgeblich um bei der Liedermachernacht im Rahmen des 2. Pantheon-Liedermacher-Festivals sein Bestes zu geben. Aber wir kennen die Nummer ja von den Transfers im Fußball: Alles abstreiten bzw. ausweichende Antworten geben und dann schaut man sich “zufällig” mal die Bedingungen vor Ort an…

Luur ooch von Mark

9 Responses leave one →
  1. Mai 9, 2008

    Wer ganz aufmerksam zwischen den Zeilen liest, wird feststellen, dass er beim Thema “Grillen am Rhein” ganz melancholisch wird. Ich glaube, er hat sich in seiner Jugend beim Grillen am Rhein unglücklich verliebt und hat deswegen seine ursprünglichen Pläne, ins Rheinland zu ziehen, verworfen. :)

    Aber beim Thema Bierbrauen lehnt ihr euch ein bisschen weit aus dem Fenster: Immerhin haben “wir” Bonner das Brauen ja nahezu komplett unserem großen Bruder im Norden (Köln) überlassen. Warum eigentlich?

  2. Mai 9, 2008

    Sehr schönes Interview! :-)

  3. Mai 9, 2008

    Zitat: Erst wenn der letzte Tusch verklungen ist, die letzte Büttenrede eingeschläfert hat und der letzte Besoffene fremde Frauen angegrapscht hat, werdet ihr merken, dass Feiern auf Kommando keine Party ist.

    –>> Wahre Worte! *DAS* mußte mal gesagt werden! Ich sollte es bei Gelegenheit mal clipmarken.

  4. Melanie permalink*
    Mai 10, 2008

    Ja, auch ich als Zugezogene muss zugeben, dass es mich glücklich macht zumindest außerhalb verstanden zu werden :)

  5. Melanie permalink*
    Mai 10, 2008

    Ps. @ Leidartikler: Bier würde ich die Plörre aus Köln nicht nennen. Bier wird im Siegerland gebraut, oder vielleicht in Bayern und im Bönnsch. Aber nicht in Köln.

  6. Mai 10, 2008

    Ahhh… diese Zugereisten… tststs……
    Ihr müsst in der kommenden Saison mal bitte mit in die Stunksitzung kommen, da lernt ihr, wie man richtig mit dem Karneval umgeht (und ihr lernt die positiven Seiten des Karnevals -ja, die gibts- zu schätzen!)…

  7. Mai 10, 2008

    Wieso »Photo links« ? Das Photo ist doch auf der rechten Seite … außerdem schreibt sich Tomas Caspers ohne »H« im Vornamen …

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