street art XXX – mit Ärger
2009 April 22

Ärger gab’s für diese Kunst: 80 mal hat eine pfiffige Werbeagentur den Hirschen in Bonn mit Sprühkreide aufs Pflaster gebracht. Das Ordnungsamt ist der Meinung: das hätte beantragt und genehmigt werden müssen. Wurde es aber nicht. Die Agentur ist da anderer Meinung; hat aber zugesagt, der Aufforderung zur Entfernung nachzukommen. Ob’s ein Bußgeld gibt, ist noch nicht geklärt. Ob die Sprühkreide tatsächlich mit Wasser wieder abgeht auch noch nicht. Im vorliegenden Fall (Landgrabenweg) schaut’s auf jeden Fall nicht danach aus.
Luur ooch von Urte
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2 Responses
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Tja, mal wieder das Ausschlachten einer Subkultur… So pfiffig ist das nicht. Die Großen machen das schon seit geraumer Zeit, planen allerdings die Bußgelder im Werbe-Budget ein. Ob die Hirschen auch dran gedacht haben? Die Aufmerksamkeit ist auf jeden Fall hergestellt, insofern: Job erledigt. Sieht so halb verwaschen aber Scheiße aus.
Die für Ordnungskräfte irritierenste Aktion in der Richtung war das Anbringen eines Nike(oder Reebook)-Logos mit Sandstrahlern an Brücken u.ä. Es konnte nicht wirklich als Sachbeschädigung angesehen werden, da sie ja sauber gemacht haben – halt nur mit Schablone
Kleiner Hirschtipp… (via arte-Tracks)
In der Sprayer- und Streetart-Szene sind diejenigen, die sich für sowas hergeben, übrigens als Stricher verschriehen.
Die Site der pfiffigen Werbeagentur kann ich mir gar nicht anschauen, weil mein NoScript Add-In mal einfach die Ansicht komplett blockt (was GUT ist) und es keine alternative Ansicht gibt.
Ne “moderne” Werbeagentur, die den Zugriff ihre Webpräsenz nur mit aktivem Flash und JS ermöglicht: EPIC FAIL. Sechs, setzen.