Skip to content

Bonner Heroin-Ambulanz

2009 Mai 29
by Mark

„Caritas und Diakonie in Bonn haben immer wieder darum gebeten, die guten Ergebnisse der Bonner Ambulanz nicht zu gefährden und eine legale Therapie der kranken Menschen zu ermöglichen,“ erklärte der Bonner MdB Ulrich Kelber gestern nach seiner Abstimmung im Bundestag zur Fotführung der Heroin-Therapie für Schwerstabhängige. In Bonn hatten vor sieben Jahren 100 Freiwillige Abhängige den Vergleichsversuch zwischen Methadon und Heroin begonnen. Jetzt kann das Modellprojekt in Zusammenarbeit von Stadt, Caritas und Uniklinik weiter gehen. Anders als das Alkoholverbot im Bonner Loch (Hey Stadtrat, in letzter Zeit schon mal auf der Kölnstr. am Johanneskreuz oder am Imbiss 2000 gewesen?), ist das wirklich ein sinnvolles Projekt. Man sollte noch viel mehr Drogenabhängige damit versorgen – das würde den Abhängigen helfen und die Beschaffungskriminalität runterschrauben.

Alle Bundestagsfraktionen mit Ausnahme der Union haben für einen Gesetzentwurf gestimmt, der eine kontrollierte Abgabe von synthetischem Heroin (Diamorphin) an Schwerstabhängige ermöglicht. Diamorphin wird künftig in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen und gilt nun nicht mehr als illegale Droge.

Laut Abgeordnetenwatch stimmten die drei Bonner MdBs so:

Westerwelle – hat sich an der Abstimmung nicht beteiligt.
Kelber – hat bei der Abstimmung zugestimmt.
Eisel – hat bei der Abstimmung dagegen gestimmt.

Das Modellprojekt wurde zwischen 2002 bis 2006 in Bonn, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln und München mit über 1000 Schwerstabhängigen gemacht.

Luur ooch von Mark

No comments yet

Leave a Reply

Note: You can use basic XHTML in your comments. Your email address will never be published.

Subscribe to this comment feed via RSS