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Was soll sich ändern? – DFZS 2

2009 Juli 6

Nach dem das letzte Woche so gut geklappt hat, hier die zweite Frage zum Sonntag, leider schon ein wenig Montag:

Am 30. August ist in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahl und hier in Bonn zusätzlich OB-Wahl.

Was erwarten wir von den Parteipolitikern, was sollen die künftigen Mandatsträger in der Kommunalpolitik ändern? Was stört Euch in Bonn, worauf die lokale Politik Einfluss hätte?

Luur ooch von Christian

4 Responses leave one →
  1. Juli 6, 2009

    Lokal stehen bei mir eher umweltpolitische Themen auf dem Plan. Die Verkehrssituation in Bonn ist für Fußgänger und Radfahrer ziemlich übel, und es gibt einfach viel zu viele Autos in der Stadt. Persönlich bin ich am stärksten von der Situation auf der Bornheimer Straße betroffen. Dort stauen sich oft die Autos über die komplette Länge.
    Deshalb meine Wünsche: Autos raus aus der Stadt, ein verbessertes Ersatzkonzept für den Individualverkehr, mehr und ökologischere Busse, Parkplätze begrünen (Park!plätze), den gewonnenen Raum (freie Straßen und Parkplätze) für die Bürger und Touristen attraktiv gestalten um wieder mehr Leben in die City zu holen.
    Die Erreichbarkeit mit dem Auto kann für eine Innenstadt ja wohl kaum der maßgebliche Faktor für die Attraktivität sein. Wenn das einzige Ziel “schnell rein, schnell raus” lautet, dann rächt sich das irgendwann.
    So, jetzt hab ich meinem Ärger aber genug Luft gemacht. Ich werde für Bonn ganz klar grün wählen.

  2. Juli 7, 2009

    Es könnte mal jemand was gegen die Taubenplage in Bad Godesberg tun. Sonst bau ich mir demnächst eine Steinschleuder. Ach, und wie wäre es mal mit Mülltonnen für die Anwohner des Godesberger Zentrums? Also so richtige Tonnen. Das wär’s doch. Aber ich glaub da nicht mehr dran. Deswegen ist’s mir völlig Wurst, wer gewählt wird. Aber meine Präferenz hab ich natürlich trotzdem.

  3. Juli 7, 2009

    Minge Verzäll is als Kandidat natürlich nicht ganz objektiv. Ich halte es jedenfalls für die wichtigste kommunale Aufgabe in Bonn etwas gegen die zunehmende Kinderarmut zu tun. 12000 arme Kinder in Bonn sind leider genauso Realität wie ein Skandal. Weg mit den Beiträgen für finanzschwache für das OGS-Angebot wäre ein erster Schritt zur Bekämpfung der Armut – kostenloses Mittagessen in allen Bildungseinrichtungen ein weiterer.

    Zudem muss die Stadt wegkommen von der Fokussierung auf Großprojekte. Es kann nicht sein, dass geringste Förderbeträge für soziale Projekte in Frage stehen und mit dem Festspielhaus ein Großprojekt realisiert wird, dass in der Zukunft Millionenkosten verursacht.
    Mehr direkte Demokratie durch einen wirklichen Bürgerhaushalt, eine Einwohnerfragestunde im Rat und Ratsbürgerentscheide in den zentralen Fragen wären weitere Stichpunkte für eine andere Politik in Bonn.

    Zum Verkehr und zur Ökologie hat Karsten vieles ausgeführt, dass ich teile. Nur, hierfür muss man nicht die Grünen wählen, auch DIE LINKE tritt in Bonn mit einem netten Team für eine entsprechende Verkehrswende ein. :-)

  4. Juli 8, 2009

    ich kann langsam nicht mehr in der nähe des johanneskreuzes wohnen. jeden tag rege ich mich mehr auf, jeden tag fühlt sich das gesindel da wohler, pöbelt mehr, stinkt mehr, verdreckt mehr. im plus kann man gar nicht mehr einkaufen, ohne ständig die luft anzuhalten, vom schnellen bierchen, das man abends noch am imbiss holen will mal ganz angesehen.

    die situation wird grandios totgeschwiegen – dazu kommt noch, dass das alkoholverbot am bonner loch, nachdem die situation am JK erst richtig losgingen, die verhältnisse am bahnhof nicht nennenswert geändert hat.

    ich bin nicht von tannenbusch nach castell gezogen, um mich NOCH MEHR vor dem umfeld zu gruseln.

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