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Wahlwerbung

2009 August 24
by Melanie

Liebe Bonner CDU,

wenn Du mich gerne als Wählerin gewinnen möchtest, dann muss ich Dir leider sagen, dass es mehr braucht als eine Miniaturtüte Haribo in meinem Briefkasten. Noch dazu, wenn ich die nur bekomme, wenn ich auch die dazugehörigen 500g Flyerpapier in meinem Briefkasten toleriere. Der ist übrigens mit dem Hinweis: “Bitte keine Werbung einwerfen” gekennzeichnet. Du musst schon zugeben, es ist nicht so gut gelaufen: Bestechungsversuch lächerlich, Papierflut überdimensioniert und Bitte um Nichtbelästigung ignoriert. So meine liebe Bonner CDU, werden aus uns keine Freunde.

Darüber hinaus, aber das geht nicht nur an Dich, da stehst Du den Anderen leider in nichts nach, bin ich ehrlich gesagt froh, wenn der Wahlkampf vorbei ist, damit ich mir die Vielzahl an Sparkassenkaufmanngesichtern nicht mehr anschauen muss, die offensichtlich grade vom Blitz in der Passbildbox erschreckt wurde. Ganz ehrlich, ein gutes Foto viel kaschieren, ein schlechtes, spart man sich lieber. Das ist nicht anders als bei Bewerbunsanschreiben im richtigen Leben, der erste Eindruck hat Gewicht…

Nichts für ungut,
Ein Nichtüberzeugte…

Luur ooch von Melanie

6 Responses leave one →
  1. August 24, 2009

    Vertreter Gesichter hin oder her; der OB Kandidat der CDU will sich mit Haribo einkaufen, der Kandidat der SPD spricht bei obwahl-bonn.de auf die Frage nach dem zukünftigen Haushalt davon das die weltweite Wirtschaftskrise es schwer macht geht aber nicht konkret auf seinen Aktionsplan ein (“Wenn nicht hier wo dann”). So richtig knusprig ist das alles nicht was einem aufgetischt wird.
    Trotzdem sollte sich trotz des flachen Niveaus eine Wahlentscheidung herbeiführen lassen, nicht durch Wahlwerbung, sondern durch Auswahl nach Kandidatenaussagen.

  2. ds9 permalink
    August 24, 2009

    Habe im Briefkasten nach geschaut CDU werd ich nicht wählen wir haben keine Haribos bekommen :(

  3. August 26, 2009

    Wen will man wählen? Ich hatte gestern vom SPD Kandiadten einen Einkaufs-Chip im Briefkasten. Damit soll wohl seine wirtschaftliche Kompetenz untermauert werden? Aber im Zusammenhang mit dem WCCB Desaster ist der gut fotografierte Jürgen Nimptsch für GRÜNE und BBB nicht mehr wählbar. Denn Hauptverantwortliche für das Desaster um das Bonner World Conference Center ist Bärbel Dieckmann (Chefsache!), und damit die Bonner SPD. Damit ist die Kommunalwahl in Bonn wieder offen.

    Denn eins scheint jetzt auf jeden Fall klar zu sein: Der Laienschauspieler und Gymnasiallehrer Nimptsch wird nicht über die notwendige Fachkompetenz verfügen um die Bundesstadt aus der misslichen Lage zu befreien.

    Doch welche Optionen hat die Bundesstadt überhaupt noch, und wie könnte eine Lösung aussehen? Gibt es noch eine Lösung?

    Nicht nur diese Fragen müssen schnell, kompetent, offen und vor allem ohne weitere Tricksereien der Stadtverwaltung oder des Presseamtes bearbeitet und beantwortet werden.

    Einen sehr interessanten Beitrag zum Thema habe ich auf http://rheinraum-online.de/2009/08/26/world-conference-center-bonn-die-waren-alle-dafur-die-haben-alle-gepennt/ gefunden. Sehr viel zum Thema WCCB und SPD und Solarenergie und Spenden gibt’s auch auf http://www.unserebrd.de., von mir und einigen Mitstreitern.

    Diese Infos verknüpft mit den “Offiziellen” helfen auf jeden Fall bei der Meinungsfindung.

    Ansonsten wären mir Gummibärchen schon lieber gewesen als ein Einkaufs-Chip. Am liebsten mag ich die grünen;-)

  4. September 10, 2009

    Lieber ds9, bevor es daran scheitert, geb ich Dir gern meine :)

  5. ds9 permalink
    September 12, 2009

    Ach keine Sorge ich war Wählen aber die CDU ist es def nicht geworden. Ich ziehe gern schwarz an aber beim wählen steh ich doch dann ehr auf Farbe

  6. September 13, 2009

    Ja, bunter ist schon netter ;)

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