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Herbsttöne: Zwetschgenkuchen vom Blech

2009 September 29

Es hilft alles nichts. Der Sommer ist unbestreitbar vorbei. Wenn der Rhein auch so wenig Wasser führt, wie den ganzen Sommer nicht, mehr als ein paar trockene Tage und mit Glück ein goldener Herbst ist in diesem Jahr an Sonnentagen mit Sommerwehmut wohl nicht mehr zu machen. Wenden wir uns also dem Herbst zu und dem Besten, was er so mit sich bringt: Obsternte!

Wer sich in der letzten Zeit mal auf dem Markt rumgetrieben hat, hat sicherlich schon festgestellt, dass Spargel und Erdbeeren von Äpfeln und Pflaumen, bzw. Zwetschgen verdrängt wurden. Und was kann man da besseres draus machen, als Blechkuchen? Geht einfacher als mal denkt, schmeckt besser als gekauft und ist sogar recht schnell gemacht. Hier mal ein Rezeptvorschlag für frischen Zwetschgenkuchen. (Wer Äpfel lieber mag, ersetzt für sich einfach überall das Wort Zwetschge durch Apfel!)

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Also, man nehme für den Teig:

  • 100 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 400 g Mehl (bspw. Dinkelmehl, das gibt einen etwas kräftigeren Geschmack)
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Milch
  • 1 Würfel Hefe (oder, wer´s lieber einfach und sicher hat, ein Päckchen Trockenhefe)

Für den Belag:

  • reichlich frische Zwetschgen, halb aufgeschnitten und entkernt. (Die Zwetschgen gibt´s auf dem Markt, besser auf dem in Beuel, da ist nicht schon die Hälfte verfault, wie das auf dem Bonner Markt der Fall ist. Schneiden und entkernen müsst Ihr selbst.)

Und so geht´s:

Butter (schön weich), Mehl, 100 g Zucker, Ei und Salz in eine Rührschüssel geben. Die Milch in einem Topf lauwarm machen und mit der Hefe verrühren. Bei frischer Hefe darauf achten, dass der Würfel sich auflöst. Anschließend das Hefe-Milchgemisch auch in die Rührschüssel kippen und mit dem Handrührgerät, ausgestattet mit Knethaken, zu einem hübsch glatten Teig verarbeiten. Danach muss der Hefeteig gehen und dafür braucht er unbedingt einen warmen Ort. Zugedeckt  ca. 40 Minuten gehen lassen.

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Zwetschgen, wie gesagt, halbieren und entsteinen.

Den Teig mit bemehlten Händen noch mal kräftig durchkneten, auf ein gefettetes Blech legen und ausrollen (geht auch, wie man oben sieht, mit Backpapier) und dann noch mal 20 Minuten gehen lassen. Wichtig: wieder an einem Warmen Ort gehen lassen!

So und jetzt geht´s an die Zwetschge, die kommen jetzt dicht aneinandergedrängt (s. Bild 1) auf den Hefeteig und werden zum Abschluss noch mit Zucker bestreut. In der Zwischenzeit den Ofen vorheizen (E-Herd: 175°C/ Umluft: 150°C) und den Kuchen dann ca. 30 Minuten backen.

Und dann? Sahne schlagen, Kaffee kochen, Kuchen aufschneiden, hinsetzen, Herbstfreuden genießen!

Mahlzeit!

Luur ooch von Melanie

13 Responses leave one →
  1. ds9 permalink
    September 30, 2009

    hmm. lecker

  2. Oktober 1, 2009

    Find ich gemein, kann nicht mal jemand noch einen Beitrag schreiben. Immer wenn ich auf bnlog gehe, muss ich mir den leckeren Kuchen ansehen…

  3. DonBonn permalink
    Oktober 1, 2009

    Prummetat heißt das!!! PRUMMETAT!

  4. Oktober 2, 2009

    Genau, dat is ne Prummetaat!!!
    Und wo war ich, als es diese Köstlichkeit gab? Mist.

  5. Oktober 2, 2009

    Wohl in Urlaub ;) Willkommen in Bonn, Köln-Bonn. Da ihr nicht mit dem Auto unterwegs wart, habt ihr die schöne Beschilderung an der Autobahn verpasst: Bonn-Ost. Lalalala.

  6. ds9 permalink
    Oktober 3, 2009

    Was eine Autobahn Beschilderung mit der Diskussion über die richte Aussprache von Prummetaat oder Zwetschgenkuch oder Pflauenkuchen zu tun hat weiß ich nicht aber ich kann nur sagen beide liegt oder steht auf nem Blech.

  7. Oktober 4, 2009

    Liebe Frau Urte, ich mach gern noch mal einen. Wenn ich das nicht nennen muss wie´s da oben steht, das krieg ich nicht richtig ausgesprochen!

    @Mark: WIR SIND _NICHT_ BONN OST ABGEFAHREN!

  8. Oktober 4, 2009

    Da wir nicht mit dem Auto unterwegs waren (und es in Amsterdam ein Zugunglück gegeben hat, das den ganzen Bahnverkehr lahmgelegt hat), stand für die Rückreise unser Liegewagen in Mailand nicht zur Verfügung und wir hatten eine etwas unbequeme Fahrt nach Bonn-Ost. Aber das ist eine andere Geschichte für ein anderes Blog.

    Ansonsten bin ich für die Bezeichnung von regionalen Köstlichkeiten an Autobahnschildern. Was interessieren mich Sehenswürdigkeiten, wenn ich mich beim Bäcker blamiere, weil ich Zwetschgen anstatt Prumme gesagt habe?

    Sollte dein Kommentar, Melanie, eine Einladung gewesen sein: ich komme gerne. Wir können auch einfach Pflaumenkuchen dazu sagen. Oder schweigen und genießen.

  9. Oktober 4, 2009

    Betrachte Dich als eingeladen :)

  10. ds9 permalink
    Oktober 5, 2009

    hmm. wenn ihr da noch nen Stück überhabt ;) ;) ;)

  11. Oktober 6, 2009

    : ) mal sehen, was sich da machen lässt.

  12. Oktober 6, 2009

    Bei diesem Rezept hat aber hoffentlich nicht die beliebte Internet-Köchin ihre rechtlich bewandten Finger im Teig?

  13. Oktober 7, 2009

    Gelernt ist gelernt :) eigene Fotos, selbst modifiziertes Rezept.

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