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Last Check Out: Hotel Beethoven

2010 Februar 26

Wer noch nicht drinnen war, sollte sich beeilen. An diesem Wochenende ist die letzte Gelegenheit, die Installationen im Hotel Beethoven am Rheinufer anzuschauen bzw. anzuhören. Danach wird das Hotel abgerissen. 50 internationale Künstler haben seit dem 14. November 2009 unter dem Titel “Fully Booked” die Zimmer des Hotels mit Installationen, Licht-, Audio- und Videokunst, Fotografie und Wandmalereien gestaltet.

Ich war am letzten Januarwochenende drin, fand drei, vier Sachen beeindruckend, die meisten mäßig. Trotzdem lohnt sich der Besuch, weil man das in Bonn einfach nicht erwartet. Die ins Hotel eingepasste Installation wirkt sehr lebendig – und hat eben ein klares Verfallsdatum. Das macht es reizvoll. Und erinnert irgendwie an Berlin…

Zum Abschluss des Projekts HB Hotel Beethoven fahren die Organisatoren noch einmal dick auf: 20 Bands, Tanz-, Theatervorführungen und Poetry-Slam auf drei Bühnen, die Bar Ludwig, die Penthouse Bar und die Finnissage mit Podiumsdiskussion und einer Versteigerung von Gegenständen (Interieur) aus dem Hotel, aus der Ausstellung (Projektzeichnungen und kleine Exponate) und Arbeiten von Künstler/innen (z.B. Robert Wilson, Klaus Staeck, Andreas Kopp) die speziell für diesen Anlass etwas aus ihrem Schaffen zur Verfügung gestellt haben – all das erwartet die Besucher am Wochenende 27./28. Februar in der Rheingasse 24-26 in Bonn.

Höhepunkt des Abschluss-Wochenendes bildet die Versteigerungen von Hotelgegenständen, “Fully Booked”-Exponaten und Künstlerarbeiten und eine Podiumsdiskussion zum Thema “Off-Space? Städtische Kulturpolitik abseits etablierter Strukturen” (Sonntag, 12 Uhr).

Infos: moving-locations.de

Luur ooch von Mark

2 Responses leave one →
  1. Februar 26, 2010

    Ich hab mir die Ausstellung schon im vergangenen Jahr angeschaut. Mir hat es gefallen, auch wenn ich nicht so der riesen Kunst-Experte bin. Einige Ideen waren echt gut, mit vielem konnte ich aber auch einfach nichts anfangen. Wirklich schade finde ich es, dass die Bar Ludwig wieder zu macht. Dort fangen einige Spitzenpartys statt. Uiuiuiui!

  2. Mark permalink*
    März 1, 2010

    Vielleicht sind – nachdem das Konzept “Coole Location auf Zeit” geklappt hat – ja jetzt einige mutiger geworden und machen den einen oder anderen netten Laden in Bonn auf. Ich glaub, viele Bonner sind hungrig genug danach…

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