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Letzte Chance für Loriot

2010 Februar 28
by Christian
Mann schiesst mit dem Fuß einen Fernseher weg

Zeichnung © Loriot/Mit freundlicher Genehmigung des Diogenes Verlags Zürich

Was tun bei diesem Wetter? Den Fernseher Fernseher sein lassen und die letzte Chance nutzen für die heute endende Loriot-Ausstellung im Haus der Geschichte.

Seit einem halben Jahrhundert beeinflusst Vicco von Bülow mit seinem Humor den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland. Mit seinen Zeichnungen, seiner Prosa und seiner Lyrik, mit seinen dramatischen Werken und seinen Reden – vor allem aber mit seinen Fernsehsketchen – schrieb er sich unter dem Künstlernamen Loriot in die Herzen vieler Menschen.
Bislang haben rund 140.000 Besucher die Ausstellung gesehen, die nach der Präsentation in Bonn aufgelöst wird.

Die Ausstellung veranschaulicht, mit welcher Präzision und Perfektion Vicco von Bülow arbeitet und wie sich seine außergewöhnliche Vita und die besondere Weltsicht des Künstlers mit dem scheinbar ganz und gar unspektakulären Leben seiner Mitmenschen verbindet.  Dabei ist er niemals schadenfroh, doch analysiert Vicco von Bülow mit scharfem Blick die tragikomischen Seiten des Lebens und das Chaos, das hinter jedem Versuch lauert, die Welt ordnen zu wollen.

Luur ooch von Christian

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