Google unerwünscht
2010 Mai 18
Die Stadt informiert heute darüber, dass die Sondernutzungssatzung (veraltetes PDF) so geändert wurde, dass »Kamerafahrten für ›Google-Street-View‹ ab sofort genehmigungs- und gebührenpflichtig sind«. Meiner Meinung nach kein Zeugnis von Kompetenz.
- Ist vermutlich eh schon zu spät.
- Das Bildmaterial gibt es auch schon an anderer Stelle.
- Man sollte das Gezerre um Street View auch mal unter der Leitlinie »Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen« beleuchten. Was Google in diesem Fall macht, ist öffentliche Daten zu erfassen und uns nutzbar zu machen. Für Stadtdirektor Dr. Volker Kregel sind das skandalösen Vorgänge.
An Google gibt es einiges zu kritisieren (Transparenz, Zentralismus, Schutz privater Daten …). Sich hier auf Street View zu beschränken ist wie Nebelkerzen anzünden. Mehr zur überregionalen Diskussion des Themas bei netzpolitik.org
Luur ooch von Christian
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2 Responses
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Das ist wirklich ein kläglicher Versuch. Aber irgendwie kann ichs verstehen – diese Entwicklung hin zum gläsernen Menschen gefällt mir auch gar nicht. Aber wie du schon sagst – street vie ist nur eines der Punkte die Google verzapft…