Die trashigste Kneipe der Stadt
2010 Juli 29
Mal ne kurze Umfrage: Samstag wollen wir einen Abstecher in die trashigste Kaschemme der Stadt machen. Nach dreitägigem Abstimmungmarathon versuche ich’s mal hier – wisdom of the crowd undso. Wer da draußen hat also den ultimativen Trashkneipentipp für Bonn? Es sollte allerdings in der Innenstadt und nicht in Witterschlick, Olsdorf oder Gottweißwo sein.
By the way: Die Bierquelle in der Wolfstr. ist schon weit oben auf der Liste.
Luur ooch von Mark
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25 Responses
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Die Bierquelle ist echt ganz weit vorne, das stimmt. Ansonsten wäre da vielleicht noch “Em drüje Brüdsche” (oder so) Ecke Graurheindorfer und Adolfstraße, das sieht von außen auf jeden Fall recht trashig aus.
Die Bierquelle hätte ich auch direkt genannt. Ich glaube, trashiger gehts nicht mehr.
Es gibt aber noch “Em Düvje” in der Brüdergasse, oder “Em kuhle Dom” (Gedeck für 2,50€ ),neben der Finol in der Kölnstraße. Oder vielleicht die “Hopfenstube” am HBF.
Ich korrigiere: Nordstraße, nicht Adolfsstraße. Tschuldigung.
Gedeck für 2,50€ – das muss dabei sein! Yeah! Danke schon mal für die Tipps. “Em drüje Brüdsche” hört sich auch sehr groß an. Mehrmehrmehr davon!
Der Leidartikel-Typ könnte da ein guter Ansprechpartner sein. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich da schon einige Altstadt-Touren bei ihm per Twitter mitverfolgen durfte.
Abgesehen davon, dass in der Altstadt ja NICHT NUR LÄDEN wie die Bierquelle zu finden sind – frag ich mal den Leidartikel-Typ
Oh, vielen Dank für die Empfehlung, Herr Schneyra.
Mein guter (?) Ruf eilt mir voraus. Wir haben tatsächlich in den vergangenen Wochen einige (noch lange nicht alle!) Kaschemmen ausprobiert. Waren die coolsten Abende seit langem. Bierquelle (alternativ: “Unfassbar” in der Breiten Straße) ist ein guter Laden. Zu klären wäre noch, was ihr unter “trashig” versteht. Wenn ihr es wirklich übelst wollt, also dass Typen schon halbtot über dem Tresen hängen und im Laden Stimmung wie auf ner Trauerfeier herrscht (à la Moe’s Taverne), dann besucht:
- Café Duck (mit Abstand das schlimmste. Gut, wir waren sehr spät da. Aber die Atmosphäre war so trist, dass wir nach fünf Minuten Beine und Getränk in die Hand genommen haben und geflüchtet sind. Nichts mit Afrika-Feeling. Aber vielleicht wirklich nur falsche Zeit.)
- Taverne Zorbas (Bornheimer Straße, die Nähe zum Alten Friedhof ist kein Zufall)
- NES (Heerstraße)
Trashig, im Sinne von “Würde man sonst eigentlich nicht reingehen, ist überhaupt nicht mein Publikum, aber wenn man sich erstmal rein getraut hat, ist’s überraschend nett”:
- Fiasko (Kölnstraße hinterm Schlecker, vor dem Netto. Sehr, sehr urig!
)
- Em kuhle Dom (Kölnstraße, jepp, günstiges Gedeck, freundliches Personal, aber etwas langweilige Atmosphäre)
- Hopfenstube (am Bahnhof ggü Subways, nettes Personal, coole Theke, einschlägiges Publikum)
- Salönchen (Bahnhof-Rückseite. Echter Geheimtipp!)
- Castell (Oxfordstraße. Öffnet erst um Mitternacht und beherbergt sämtliche Bevölkerungsschichten. Hat unglaublich nettes Personal und die besten Mettbrötchen der Stadt)
Und dann gibt es noch das Kaliber Malle-mäßiger Baggerschuppen. Wer sich traut:
- Las Palmas (Endenicher Straße, Ecke Jonas-Cahn-Straße)
- Christa’s Eck (Römerstraße, Ecke An der Esche. Heidewitzka!)
Und zu schlechter Letzt noch das Kaliber: trashig im Sinne von: unter Drogen stehende Teenager, die Schlägereien anzetteln:
- Oxfordcafé (Oxfordstraße, zwischen Jazzgalerie (<– übrigens auch nicht gerade untrashig) und Netto)
Das nur als kleinen Ausriss. Meldet euch, wenn ihr weitere Tipps braucht! Wenn ich diese Zeilen so schreibe, bekomme ich fast Lust, nochmal wieder mit auf Tour zu kommen. Vielleicht blogge ich mal die vollständige Liste. Auf jeden Fall: viel Spaß!
Hey Leidartikel-Typ, ich bin absolut beeindruckt! Wie krass. Da warst du überall DRIN? Und auch das Deklinieren von “trashig” – Hut ab! Wir wohnen zwei Straßen entfernt, aber scheinbar gibt’s hier Parralelluniversen. 1000 Dank! Dafür gibt’s beim nächsten Bloggertreffen n Gedeck ausgegeben
Mir fehlt da noch die Kategorie: Thrashig, im Sinne von “Da geht man rein, wenn man schon völlig einen im Kahn hat und jetzt endgültig abstürzen will” .
Top-Kandidat dafür: Die Bornheimer Wache (Heerstraße, nähe Bornheimer (überraschenderweise))
YES! Die Wache, ‘türlich! Hatte ich nicht auf der Trash-Liste. Ich glaub, dafür war die Musik zu wenig WDR 4. Aber da geht man wirklich immer ganz zum Schluß rein.
Ihr seid großartig. Vielleicht sollten wir demnächst mal die ultimative Poll aufsetzen. Mit der Liste ist feinstes Futter dafür vorhanden!
Es gibt nur ein trashige Kneipe in Bonn. Punkt. Das Castell. Oxfordstraße.
Das Pittermännchen am Friedensplatz. Das ist schon Trash-Kunst!
Ich vermisse den Süd-Bahnhof.
Wer da endet, hat es nicht anders gewollt.
Eindeutig das Castell, aber erst nach 5 Uhr, also wenn alle anderen Läden dicht gemacht haben und sich da ein wildes Blowupnachtschichtcarpejazzgalerie-Gemisch einfindet. Die Einrichtung, die Leute, einfach alles. Da geht man dann übrigens rein, wenn man völlig abstürzen will, und die Wache finde ich dagegen regelrecht un-trashig.
Ebenfalls so furchtbar, dass es schon fast wieder cool ist: Das Muckefuck auf der Kölnstraße.
Boh das schlimme ist ich war in den meisten dieser Kneipen schonn aber was soll ich sagen am nächsten tag habe ich immer min ne halbe Packung Asperin geschluckt und mir geschworen da nie wieder reinzugehen.
P.s.
das mit dem da geh ich nie wieder hin klapt leider nicht
Wo seid ihr denn nun gelandet? Das würde mich jetzt schon interessieren!
Was mir hier fehlt ist das Flowers in der Thomas-Mann-Str. In welche Trash Kategorie das gehört vermag ich nicht zu sagen, aber es hat def. seinen eigenen Charme
Tja, so trashig haben wir’s dann letztlich nicht hinbekommen. Start um halb neun mit Schnitzel & Bier im Anno. Anschließend Cocktails im Shaker’s. Als nix mehr zu retten war: N8schicht. Genau eine halbe Stunde. OMFG. Finish bis vier im Bla, um die Audioerlebnisse des Abends zu verarbeiten.
Aber auf das Castell bin ich echt neugierig geworden – und auch die anderen Läden müssen mal begutachtet weden. Das schafft man ja gar nicht an einem Abend. Schöne Locations fürs nächste Bloggertreffen
)))
Uargh! Genau, Castell, Flowers.. Geiles Treffen. Apropos: Wann ist denn das nächste, hmmmmm?
Vielleicht wirds dieses Jahr ja doch noch ein Grillen?
Stimmt, hab die Kategorie vergessen “Trashig im Sinne von: Gilt als trendy, Publikum ist cool, aber der Schimmel regnet halt von der Decke”. Dazu gehört dann wohl:
-> Die Wache
-> Billabonn
-> Painless
-> Zebulon
Und bei der Auswahl geht ihr ins SHAKERS?!?
Wobei ich zugeben muss: In die N8schicht zu gehen, erfordert Mut. Da traue ich mich weniger rein als in die Jazzgalerie.
Im Castell standen sie am Montag kurz vor ner Schlägerei. Auf jeden Fall haben sie einen etwas aggressiveren Typen rausgeschmissen. Da lag’s aber mal am Publikum, und da genau genommen auch nur an dem einen Aggronauten. Die betagte Thekenmannschaft ist echter Kult.
@Daniel: Grillen? Wir haben November!
@Jürgen: Soweit ich gehört habe, gehört eine Schlägerei zum Castell, wie ein “Gedeck” in die Bierquelle.
Ja, kein Castell-Besuch ohne Schlägerei. Das is normal..
@Mark: Mit nem Weber-Grill kann man auch im Winter grillen!!
Noch nachträglich mein Senf: Castell, Südbahnhof (wie schon gesagt, leider nicht mehr existent) und ungeschlagen Zorbas!
Ich weiß ja nicht, welchen Südbahnhof IHR meint, aber es gibt ihn definitiv in der Ermekeilstraße 32. Möchtegern-alternative Kneipe der Kategorie “Piratenpartei hält hier konstituierende Sitzungen ab” …
Der Südbahnhof ist super! Genau der richtige Laden wenn man ein nettes Gespräch sucht aber keinen Bock auf Smalltalk hat. Man KÖNNTE allerdings deutlich mehr rausholen… Aber da hat Adem glaub ich keinen Nerv drauf.
Billabonn: netter “Mottoladen”, aber nicht zwingend sehenswert. Eine Kneipe wie viele andere.
Flowers: macht auf freakigen Hippieladen, m.M.n. läuft dann aber doch häufig eher Disco und Beatclub anstatt “Drogenrock”. Find ich persönlich schade, manch anderer mags dufte finden. Das Publikum dort durchwachsen mit dem Hang zum höheren Durchschnittsalter (>50). Echt gut: die gemütlichen Sofas. Mit ensprechender Crew kann man lange dort sitzen. Und: das Flowers ist meist einer der am spätesten schließenden Läden. Am WE häufig bis 5 offen.
Wache: schöner Laden mit langen Öffnungszeiten, daher ebenso wie das Flowers als Absacker geeignet. Doof: die Pissefahne im hinteren Bereich (wo das Sofa steht). Cool (man mags auch als trashig bezeichnen): der konsequente Shuffle-Betrieb der Anlage. Auf Abba kann Nirvana folgen, darauf dann die Beatles, darauf Clueso usw usw…
Asscobar: tipp: doppelgedeck (2 astra, 2 mexicaner) für 5€. Doof: Mucke so laut dass ein Gespräch meist schwieriger ist…
gibt noch viele weitere Kneipen in Bonn, die irgendwie auf ihre Art und Weise das Attribut “Trashig” verdienen. Am besten einfach testen
Guts Nächtle