Ist jetzt Schluss?
Der Wind weht immer frostiger im Bonner Kulturbetrieb.
Angesichts der angedrohten Sparvorschläge in den kommenden Bonner Nothaushälten (und ganz besonders nach dem, was OB Jürgen Nimptsch jüngst erklärte – nach dem Motto: “Es muss einfach hip werden, zu sparen“) ist dem Team um Generalintendant Klaus Weise jetzt der Kragen geplatzt. Das Theater Bonn ruft mit einem knackigen und bitteren “Jetzt ist Schluss!” zu einer Unterschriftenaktion auf.
“Die Stadt liquidierte die Tanzsparte, ein eigenes Tanzensemble gibt es nicht mehr. Dabei hat Bonn 40 Millionen Euro an Bundesgeldern bekommen, um sein Theater aus eigenen Mitteln zu unterhalten! Trotzdem will die Stadt weiter die Zuschüsse in Millionenhöhe kürzen. 3,5 Millionen pro Jahr weniger stellt die Verwaltung der Stadt in den Haushalt ein – das ist für ein Haus, das in den letzten Jahren bereits ein Drittel seines Etats eingespart hat, nicht mehr zu verkraften.”
Eine digitale Unterschriftenliste findet man auf der Website des Projekts, bis Dato haben über 850 Interessierte unterschrieben. Im Blog des Theaters hat sich Theaterautor Lothar Kittstein seinen Ärger von der Seele geschrieben.
Luur ooch von Jörg
- Frühlingsgrüße - November 17th, 2011
- UPDATE - RhEINKULTUR GEWINNER gesucht! - December 3rd, 2010
- Bonns Zukunft gesichert! - October 4th, 2010
- Runder Tisch - September 25th, 2010
- Vorne B, hinten onn... - September 14th, 2010
- Kitschig.... - January 6th, 2009
- Frühling, wirklich! - March 10th, 2008
- gestrandet... - January 20th, 2008
- Abendrot - November 25th, 2007
- Beobachter - August 15th, 2007













Wenn der eingeschlagene Weg dazu führt, dass man keine Theater-Werbung mehr zu sehen bekommt und am Ende womöglich gar die Oper selbst abgerissen werden muss, kann man die Verwaltung eigentlich nur anfeuern…
*fail*
Oper Bonn: OB Jürgen Nimptsch stellt Bonn ins Abseits, siehe
http://kommunalpolitik.org/2010/11/24/oper-bonn-ob-jurgen-nimptsch-stellt-bonn-ins-abseits/